Grüne Jugend Karlsruhe lädt ein zum Politischen Speed-Dating mit Toni Hofreiter

Am Mittwoch, den 30.04 um 20:00 Uhr im Café Palaver (Steinstraße 23), lädt die Grüne Jugend GJ Karlsruhe zum politischen Speed-Dating ein. Die Veranstaltung ist für vor allem für interessierte Jugendliche und Erstwähler konzipiert, aber nicht nur – Menschen jeder Altersgruppe sind willkommen!

Als besonderen Gast begrüßen wir den Grünen Fraktionsvorsitzenden aus dem Bundestag, Toni Hofreiter. Außerdem werden Alexander Salomon, MdL, sowie die junggrünen Gemeinderatskandidaten Zoe Mayer und Joshua Konrad und der aktuelle Fraktionsvorstand im Gemeinderat anwesend sein.

Nach dem Rotationsprinzip, ähnlich wie beim klassischen Speed-Dating, erhalten die Teilnehmer die Chance in Kleingruppen alle Politiker kennenzulernen. Dieses politische Speed-Dating bietet die Möglichkeit zum offenen und ungezwungen Gespräch. Die Fragen und Themen bestimmen dabei die Teilnehmer – von politisch brisanten Themen bis zum Alltag des Politikers soll jeder die Möglichkeit erhalten, zu fragen und zu sagen, was ihn interessiert.

Für die richtige Stimmung wird Deep-House-DJ Bjørn Bjørnson sorgen, der zu Beginn und im Anschluss an die Gespräche auflegen wird.
„Viele junge Menschen dürfen jetzt zum ersten Mal wählen gehen – ab diesem Jahr auch schon alle 16-Jährigen. Wir wollen Erst- und Jungwähler der Kommunalwahl erreichen und ihnen zeigen, dass man mit Politikern auf Augenhöhe reden kann und soll.“ fasst Sarah Wilhelm, Sprecherin der GJ Karlsruhe zusammen.

Grüne Jugend demonstriert gegen geschmacklose Aktion der Schüler Union

Artgerechte Tierhaltung ist in Deutschland leider nicht die Regel. Die deutsche Massentierhaltung ist darauf ausgerichtet immer mehr Fleisch zu niedrigsten Preisen zu erzeugen. Diese Haltungsform ist mit Tierleiden, Krankheiten und hohem Antibiotikaeinsatz verbunden. In der Hühnerhaltung ist es beispielsweise erlaubt, Masthühner so dicht zu halten, dass am Ende der Mastzeit pro Quadratmeter 24 Hühner leben. Nur mit qualvollen Schnabelstutzungen wird das Tier so für die Haltungsform „zurechtgeschnitten“.

Die Grünen fordern in ihrem Bundestagswahlprogramm die Einführung eines fleischfreien Tages in öffentlichen Kantinen, um genannter Problematik entgegenzutreten und in diesem Zusammenhang darüber aufzuklären welche Folgen ein zu hoher Fleischkonsum für die eigene Gesundheit, Millionen von Schlachttieren, die Umwelt und die globale Ernährung hat.

Diese in den Medien wild diskutierte Forderung nach einem sogenannten Veggie Day, sah die Schülerunion (SU) Karlsruhe als Anlass auf dem Ludwigsplatz abgepackte Würstchen zu verteilen mit der Forderung, „sich von der Ökodikatur das Fleisch nicht verbieten zu lassen.“

Als drei DemonstrantInnen der Grünen Jugend (GJ) Karlsruhe mit einer Spontandemonstration neben dem Stand der SU gegen die Misstände in der Massentierhaltung konterte, rief der Vorsitzende der SU die Polizei. Dies war insofern überraschend, da er zuvor im Gespräch kein Problem mit der Aktion der Mitglieder der GJ sah.

„Die Grünen wollen niemanden bevormunden, sondern eine Empfehlung für den sogenannten Veggie Day aussprechen. Keine Kantine soll gegen ihren Willen gezwungen werden, teilzunehmen.“, so Zoe Mayer, Sprecherin der Grünen Jugend Karlsruhe.

Das CSU-geführte zuständige Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unterstützt selbst z.B. den „Veggie-Tag Hannover“. „In einem so persönlichen Bereich wie Ernährung werden wir mit Zwang wohl kaum etwas verändern. Allerdings ist es im Interesse des Gemeinwohls und jeder Einzelnen und jedem Einzelnen, über individuelle und gesellschaftliche Nachteile verschiedener Ernährungsformen aufzuklären“, ist Ferdinand Gantert, Mitglied der GJ Karlsruhe, der Meinung.

„Anstatt Fakten und Inhalt präsentierte die SU Würstchen und den Einsatz von drei Polizei Streifen“, so Zoe Mayer. „Schade, dass die CDU-Jugend die Polizei benötigt um ihren Populismus zu verbreiten – erfolglos.“ Die Karlsruher Polizei reagierte wie gewohnt besonnen und konnte die Vorwürfe der SU nicht nachvollziehen. Um die SU zu beruhigen bat sie die Mitglieder der GJ Karlsruhe jedoch einige Meter Abstand zur SU zu halten. Dem leistete die Grüne Jugend selbstverständlich folge und konnte noch mit vielen Passanten ins Gespräch kommen.

Grüne Jugend Karlsruhe unterstützt „Recyclung“-Aktion

Es ist allgemein bekannt, dass unsere natürlichen Ressourcen begrenzt sind und der weltweite Hunger noch lange nicht besiegt ist. Umso erschreckender ist es, dass in Deutschland jährlich rund 11 Millionen Tonnen essbare Lebensmittel weggeworfen werden.

Um dieser Verschwendung entgegen zu wirken, müssen sowohl Handel als auch die Konsumenten umdenken. Mit „Recyclung“ (Recycling von Nahrung) planen „Konsum Global Karlsruhe“ und der „BUND Ortsverband Karlsruhe“ ein nachhaltiges Projekt, um genau dies zu erreichen.

„In Kooperation mit beteiligten Supermärkten holen freiwillige Helfer regelmäßig überschüssige Lebensmittel ab und verteilen sie direkt auf öffentlichen Plätzen“, gibt Robert Orzanna, ein Vertreter von Konsum Global Karlsruhe, auf der Homepage der Initiative bekannt. „Wir glauben, Lebensmittel sollen dort verwertet werden, wo sie benötigt werden: Beim Menschen, anstatt in der Tonne!“, heißt es dort weiter.

Dabei sollen die Passanten informiert und die Lebensmittel an überzeugte Gegner der Lebensmittelverschwendung, bedürftige Personen sowie an soziale Einrichtungen weitergegeben werden. Auch die Supermarktfilialen profitieren von der Initiative durch ein besseres Image, Einschränkung von Mülltauchern, sowie Einsparung von Lager- und Entsorgungskosten.

„Dieses Projekt hat unsere volle Unterstützung, weil es sich für Klima- und Ressourcenschutz in Karlsruhe einsetzt. Da auch wir uns schon lange gegen die Verschwendung von Lebensmitteln einsetzten, rufen wir dazu auf diese Aktion wahrzunehmen“, erklärt Sarah Wilhelm, Sprecherin der Grünen Jugend Karlsruhe.

GRÜNE JUGEND wählt Frauen-Vorstand

Am Dienstag den 14. Mai wählte die Grüne Jugend Karlsruhe ihren neuen fünfköpfigen Vorstand. Mit vier Sprecherinnen, Leonie Wolf, Sarah Wilhelm, Annika Rudolph und Zoe Mayer, und einem Sprecher, Lars Franke, wurde die eigene Frauen-Quote von zwei weiblichen Vorstandsmitgliedern weit übertroffen. Annika Rudolph übernimmt außerdem das Amt der Schatzmeisterin.
„Mit vier Sprecherinnen beweist unsere Organisation Frauenpower. Ich freue mich sehr auf die künftige Zusammenarbeit im neuen Vorstand und bin positiv überrascht, dass wir dieses Jahr so gut aufgestellt sind und im Vorstand vier neue Gesichter begrüßen dürfen“, so die wiedergewählte Sprecherin Zoe Mayer. Die im Bundestag zum wiederholten Male abgelehnte Frauen-Quote ist bei der GRÜNEN JUGEND längst Realität. „Wir zeigen mit diesem Ergebnis, dass es nicht an kompetenten Frauen, sondern an einer Förderung fehlt“ meint auch Leonie Wolf, neue Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Karlsruhe.
Für die einjährige Amtszeit des neuen Vorstandes stehen bereits einige Projekte auf dem Plan. Aktionen zu Themen wie Konsum und Sexualität, ein grenzübergreifender Protest am Atomkraftwerk Fessenheim, sowie ein Weiterbildungsseminar zur Rhetorik kommen gerade ins Laufen.

Auch Primark trägt Mitschuld!

Der aktuelle Vorfall in einer Textilfabrik in Bangladesch steht seit einigen Tagen immer wieder im Mittelpunkt der Berichterstattung. Doch es handelt sich hierbei, anders als bei vielen anderen Katastrophen nicht um eine unvermeidliche Tragödie. Die Zuliefererfirma der auch in Karlsruhe vertretenen Textilkette Primark hat erwiesener Maßen keine ausreichenden Vorkehrungen getroffen.

Der in ganz Europa vertretene Konzern Primark lässt in Bangladesch zu extrem niedrigen Kosten produzieren. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Bezahlung der Arbeiter, sie sind auch in Bezug auf Sicherheitsbedingungen vor Ort verheerend. Dies hat uns der jüngste Vorfall in Bangladesch zum wiederholten Male vor Augen geführt.

„Zuliefererfirmen von Billigproduzenten stehen häufig unter dem Druck Löhne, von denen die Arbeiter kaum überleben können, und vollkommen unzulängliche Sicherheitskonzepte durchzusetzen“, erklärt Aljoscha Löffler, Mitglied der Grünen Jugend Karlsruhe. „Auch hier scheint es der Fall gewesen zu sein, dass den Betreibern Profite wichtiger waren als die Sicherheit ihrer Mitarbeiter.“ Bei der Bausubstanz wird gepfuscht, um Kosten zu sparen, Notausgänge werden als Abstellräume genutzt und mit militärischer Härte wird für ein Arbeitsumfeld gesorgt in dem kaum von menschenwürdiger Arbeit die Rede sein kann.

Unter diesen Bedingungen war ein Unfall absehbar, bei dem die Arbeiterinnen nur eine geringe Chance hatten, aus dem einstürzenden Gebäude zu fliehen. Womöglich hat die gängige Praxis von Billigfabriken, nur zwei Pausen am Tag zuzulassen und sonst die Türen abgeschlossen zu halten, auch in diesem Fall zu einer derart hohen Opferzahl geführt. Besondere Schwere gewinnt die Vermutung, dass bereits am Tag zuvor ein Verbot für die Nutzung des Gebäudes von der örtlichen Verwaltung erteilt wurde.

Es reicht nicht, nur über die schlimmen Lebens- und Arbeitsverhältnisse in Bangladesch und Südostasien zu lamentieren. Jeder kann selbst einen Beitrag dazu leisten, dass solche Arbeitsbedingungen nicht weiter gefördert werden. Wer ein T-Shirt oder eine kurze Hose für weniger als fünf Euro kauft, der sorgt unweigerlich dafür, dass unter diesen Bedingungen produziert wird. „Man sollte auf diesen Unfall nicht nur mit Beileidsbekundungen sondern auch mit einem veränderten Kaufverhalten reagieren“, meint Joschua Konrad, Sprecher der Grünen Jugend Karlsruhe, „Nur, wenn sich sich solche Ereignisse im Absatz bemerkbar machen, reagieren Unternehmen mit strukturellen Veränderungen.“

Dein Club. Deine Stadt. Dein OB.

Jusos und Grüne Jugend starten nächtliche Wahlkampf-Aktionen!

Ein gemeinsames Wahlkampf-Team von Jusos und Grüner Jugend machte gestern vor dem Carambolage den Anfang. Eine Reihe von Infoständen soll vor allem Jugendliche auf den OB-Kandidaten von SPD, Bündnis 90/Die GRÜNEN und KAL Frank Mentrup aufmerksam machen.
„Jungen Menschen wird oft nachgesagt, dass sie sich sowieso nicht für Politik interessieren. Das lassen wir nicht zu!“, so Juso-Vorsitzender Markus Tideman. „Stattdessen machen wir klar: Es geht hier um deinen OB, um deine Stadt, um dich.“
Im Gepäck haben Jusos und Grüne Jugend die passenden Give-Aways wie bunte Knicklichter, Kondome und natürlich jede Menge gute Laune.
„Mit diesen Aktionen wollen wir auch zeigen, dass uns der Wahlkampf für Frank Mentrup selber Spaß macht – und diese Begeisterung möchten wir weitergeben“, so Zoe Mayer, Sprecherin der Grünen Jugend.

Die nächsten nächtlichen Wahlkampfaktionen finden jeweils ab 22 Uhr an folgenden Orten statt:

Sa, 10.11., vor dem Krokokeller (Nähe Ludwigsplatz)
Sa, 17.11., vor dem Unverschämt (Bahnhofsvorplatz)
Sa, 24.11., vor dem App-Club (Kaiserpassage 6)
Fr, 30.11., vor dem Agostea (beim Scheck-In)

Schülertag 2012

Bei den diesjährigen Karlsruher Schülertagen vom 24.-28. September 2012 waren wir, als Grüne Jugend ebenfalls mit dabei! Vier von uns planten einen Workshop zu Thema Feminismus, der 2 Stunden lang die heimischen Schülerinnen und Schüler unterhalten sollte.
Als im Hof der Karlsruher PH sich dann doch ziemlich viele SchülerInnen um uns scharten, waren wir doch etwas überrumpelt, da wir nicht mit so viel Andrang gerechnet hatten. Zusammen suchten wir dann den uns zugeteilten Klassenraum auf und begannen. Zum Glück waren fast alle Teilnehmenden interessiert und folgten unsrem Vortrag, brachten sich ein und diskutierten mit. So vergingen die 2 Stunden wie im Flug und das Feedback in der Schlussrunde war fast ausnahmslos positiv.
Dieser kleine Workshop hat uns gezeigt, dass es in Karlsruhe viele interessante, interessierte junge Leute gibt, die nur darauf warten bei einem unserer Treffen vorbei zu schauen!

Weltflüchtlingstag 2012

Am 20.06. weckte eine Aktion der Grünen Jugend Karlsruhe zum Weltflüchtlingstag das Interesse der Passanten auf dem karlsruher Marktplatz. Durch das Schild „Gratis-Kuchen“ wurden Passanten angelockt, jedoch befand sich der Kuchen in einem abgesperrten Bereich, der die EU symbolisierte. Der Zugang wurde von „Frontexmännern“ verhindert. „Wir wollen die Bürger darauf aufmerksam machen, dass Frontex an Europas Grenzen massiv die Menschenrechte verletzt.“, so Vera Schumacher, Sprecherin der Grünen Jugend Karlsruhe. Frontex ist eine Grenzschutzagentur, die von der EU beauftragt worden ist, die EU-Außengrenzen zu überwachen. In Fontex sind Armeen und Zölle auller EU-Länder zusammengeschlossen. Aufgrund der verschiedenen Länder, die an einer Frontex-Operation beteiligt sind, ist es sehr schwer, den Überblick geschweige denn die Kontrolle über das Handeln von Frontex zu behalten. Aljoscha Löffler führt weiter aus: „Die EU muss endlich handeln und Frontex abschaffen! Wir brauchen keine Festung Europa. Flüchtlinge dürfen nicht schon sofort abgewiesen werden, sondern müssen die Chance auf ein würdiges Asylantragsverfahren bekommen.“ Dies fordert auch die Smash-Borders-Kampagne (www.smashborders.eu) der europäischen Grünen.

Weltfrauentag 2012

Die GRÜNE JUGEND Karlsruhe war anlässlich des Weltfrauentags am 8.3.2012 mit einem Infotisch am Marktplatz vertreten.

Unter dem Titel „Geschlechtergerechtigkeit kennt keine Grenzen!“ wurden selbstgebackene Kekse mit Zahlen, die auf die weltweiten Missstände bezüglich der Situation der Frauen hinweisen, verschenkt. Damit sollte den vorbeikommenden Menschen bewusst gemacht werden, was für eine bedeutende Rolle Frauen für die weltweite Wirtschaftsleistung haben und wie wenig sie am Vermögen unserer Welt teilhaben dürfen. Denn Frauen erzeugen bis zu 80% aller Grundnahrungsmittel, sie verrichten zwei Drittel aller unbezahlten Arbeit, erhalten 10% des weltweiten Einkommens und besitzen lediglich 1% des globalen Vermögens. Diese gesellschaftliche Schieflage wurde den Passant_innen als vegane Leckerei, die viele nachdenklich stimmte, mit auf den Weg gegeben. Vera Schumacher, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Karlsruhe meint: „Diese Schieflage in der globalen Gesellschaft ist ein echtes Hinderniss für die Entwicklung vieler Regionen unserer Welt. Nur aufgrund der Fortschritte in Deutschland dürfen wir nicht ausblenden, dass es in anderen Regionen noch immense Verteilungsungerechtigkeiten gibt. Deshalb stehen wir heute hier.“

Diskussionsveranstaltung zur Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft

Anlässlich der öffentlichen Diskussionsveranstaltung zur Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft, die am 29. Februar in der Bibliothek des Karlsruher Instituts für Technologie stattfand, erklären Grüne Jugend Karlsruhe, Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Karlsruhe und Grüne Hochschulgruppe Karlsruhe:

„Mit dem vorliegenden Gesetzesentwurf zur Wiedereinführung der Verfassten
Studierendenschaft setzt die grün-rote Landesregierung eines ihrer zentralen
hochschulpolitischen Vorhaben um. Nach über 35 Jahren werden damit auch die Baden-Württembergischen Hochschulen wieder ein Ort demokratischer Mitbestimmung.“, erklärt Harald Löffel vom Kreisvorstand der Karlsruher GRÜNEN.

„Wir begrüßen ausdrücklich, dass der Gesetzesentwurf die obligatorische Mitgliedschaft aller Studierenden vorsieht.“ so Vera Schumacher, Sprecherin der Grünen Jugend Karlsruhe. „Weitere zentrale Punkte, die eine Verfasste Studierendenschaft ausmachen, werden vom Gesetzesentwurf abgedeckt. Hierzu zählen weitgehende Satzungsautonomie und ein politisches Mandat, das eine Interessensvertretung der Studierenden gegenüber Hochschule und Gesellschaft garantiert.“

Neben diesen positiven Aspekten sieht die Grüne Hochschulgruppe auch Kritisches: „Die Entscheidung über die Konzeption der Wahl der studentischen Vertreter in Hochschulgremien sollte im Rahmen der Satzungsautonomie den Studierendenschaften überlassen bleiben,“ so Daniel Uber, Mitglied der Grünen Hochschulgruppe. Das Gesetz sieht einen externen nicht-studentischen Finanzaufseher vor, der von der Studierendenschaft bezahlt werden muss. „Diese Finanzaufsicht würde einen großen Teil der studentischen Beiträge in Anspruch nehmen. Darüber hinaus zeugt eine derartige Finanzaufsicht nicht von Vertrauen in die Baden-Württembergischen Studierenden und verkennt das Engagement der Finanzreferenten der unabhängigen Modelle“, erklärt Uber weiter.
Falls sich eine Studierendenschaft keine eigene Satzung gibt, tritt eine vom Gesetz vorgegebene Alternativsatzung in Kraft. „Die derzeit vorgelegte Alternativsatzung bietet keine sinnvolle Grundlage für studentische Mitbestimmung.“ kritisiert Christian Zimmermann von der Grünen Hochschulgruppe.