Am 08.06 brechen wir als die GRÜNE JUGEND Karlsruhe vom Karlsruher Hauptbahnhof auf, um eine 5-stündige Bahnfahrt nach Berlin zu unternehmen. Organisiert vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung und ermöglicht durch Bundestagsabgeordnete Zoe Mayer, stehen uns dann 4 Tage bildungspolitische Reise in der Hauptstadt bevor. Sobald wir aus dem ICE aussteigen, startet auch schon direkt das Programm: Ein paar hundert Meter vom HBF in Berlin entfernt steht das Reichstagsgebäude, in dem wir nach einem ausführlichen Sicherheitscheck den Plenarsaal und die Kuppel anschauen und vor Ort nicht nur über die Geschichte des Hauses, sondern auch viel über Zoes Arbeit als Abgeordnete erfahren. Was der Unterschied zwischen einer ordentlichen und stellvertretenden Mitgliedschaft in einem Ausschuss ist und wie die Erkenntnisse der Wissenschaft in Gesetzesentwürfen miteinbezogen werden, bilden nur wenige der Fragen ab, die uns hier beantwortet wurden. Auch bei dem Treffen mit dem Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND am darauffolgenden Tag, war der Einfluss der jungen Politker:innen im Parlament eines der Hauptthemen. Genauso wurde bei diesem Treffen aber auch über aktuelle politische Themen wie den Krieg in der Ukraine oder die Auswirkungen der Inflation in Hinblick auf junge Menschen diskutiert. Am selben Tag waren wir außerdem bei der Landesvertretung Baden-Württemberg zum Mittagessen eingeladen, wo sich stark darum bemüht wurde, dass uns nicht schon am zweiten Tag der Reise das Heimweh packt: Zu trinken gab es alkoholfreien Cider aus „THE LÄND“ und der Speisesaal war mit Porzellan aus der Majolika geschmückt.
Am letzten Tag vor unserer Abreise durften wir schließlich auch noch den „Checkpoint Ernährung“ vom Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung besuchen, wo sich Mitarbeiter*innen des Ministeriums sich unseren vielfältigen Fragen stellten. Für viele von uns das Tageshighlight, denn die meisten von uns hatten brennende Fragen unter den Nägeln von „Wie sinnvoll ist der Nutri-Score denn jetzt wirklich?“ bis hin zu „Wie werden die Höchstbeifangmengen von Dorsch in den einzelnen Fischereibetrieben sichergestellt, um den EU-Vorgaben zu entsprechen?“, sodass die ursprünglich eingeplante Zeit gar nicht ausreichte. So wie im Checkpoint Ernährung ging es uns aber auch insgesamt mit der BPA-Fahrt: Ein absolut tolles Erlebnis, aber gegen ein paar Tage länger in Berlin, um noch mehr über die Politik im Regierungsviertel zu erfahren, dagegen hätte niemand etwas gehabt. Wir freuen uns also, irgendwann mal wieder mit Zoe eine solche Fahrt unternehmen zu dürfen.