Es ist allgemein bekannt, dass unsere natürlichen Ressourcen begrenzt sind und der weltweite Hunger noch lange nicht besiegt ist. Umso erschreckender ist es, dass in Deutschland jährlich rund 11 Millionen Tonnen essbare Lebensmittel weggeworfen werden.

Um dieser Verschwendung entgegen zu wirken, müssen sowohl Handel als auch die Konsumenten umdenken. Mit „Recyclung“ (Recycling von Nahrung) planen „Konsum Global Karlsruhe“ und der „BUND Ortsverband Karlsruhe“ ein nachhaltiges Projekt, um genau dies zu erreichen.

„In Kooperation mit beteiligten Supermärkten holen freiwillige Helfer regelmäßig überschüssige Lebensmittel ab und verteilen sie direkt auf öffentlichen Plätzen“, gibt Robert Orzanna, ein Vertreter von Konsum Global Karlsruhe, auf der Homepage der Initiative bekannt. „Wir glauben, Lebensmittel sollen dort verwertet werden, wo sie benötigt werden: Beim Menschen, anstatt in der Tonne!“, heißt es dort weiter.

Dabei sollen die Passanten informiert und die Lebensmittel an überzeugte Gegner der Lebensmittelverschwendung, bedürftige Personen sowie an soziale Einrichtungen weitergegeben werden. Auch die Supermarktfilialen profitieren von der Initiative durch ein besseres Image, Einschränkung von Mülltauchern, sowie Einsparung von Lager- und Entsorgungskosten.

„Dieses Projekt hat unsere volle Unterstützung, weil es sich für Klima- und Ressourcenschutz in Karlsruhe einsetzt. Da auch wir uns schon lange gegen die Verschwendung von Lebensmitteln einsetzten, rufen wir dazu auf diese Aktion wahrzunehmen“, erklärt Sarah Wilhelm, Sprecherin der Grünen Jugend Karlsruhe.